Tumblinger 27 & 29: Erste Opfer des Volkstheaters?

Dem BA liegt zur Anhörung ein Antrag auf Erteilung eines Negativattestes vor. Ein sperriges Wort, das im Zusammenhang mit Zweckentfremdungen von Wohnraum steht.

Begründung: Es handelt sich nach dem Flächennutzungsplan um ein Gebiet für den gemeindlichen Gewerbebedarf, in welchem (formal) kein Wohnen zulässig ist! Es handelt sich um Betriebswohnungen, die dem Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung standen und stehen. Damit sei formal die Voraussetzung für ein Negativattest gegeben. Sagen die Referate.

Der BA will versuchen, die Mieter zu schützen und behandelt das Thema in seiner nächsten Unterausschuss-Sitzung Kultur, Jugend und Soziales (KJS) am Montag, den  8. Dezember um 19:30 in seiner Sitzung in der Glockenbach-Werkstatt. Es ist auch ein Vertreter der Markthallen München eingeladen.

Jaja, es ist schon so eine Sache mit dem Flächennutzungsplan (FNP): Den holt man immer mal wieder aus der Schublade, wenn man eine Begründung sucht. Ob in einem Gerichtsprozess zum Wohnen nahe der Feierbanane (vielleicht erinnern Sie sich?) oder eben jetzt.
Dabei handelt es sich eigentlich um ein Planungsinstrument der Stadtplanung. Eigentlich, denn dort stehen die Starck-Luxuswohnungen im alten Arbeitsamt noch immer als Verwaltungsfläche. Oder der Komplex mit der Prizessin Elisabeth und den Wohnhäusern dahinter: Gewerbe. Rodenstockgelände, nun “Wohnen am Wasser”: Gewerbe.

Und was kommt als nächstes? Eigentlich müsste der FNP ja so langsam eine der Kultur gewidmete Fläche im Viehhof ausweisen – falls das Volkstheater kommen sollte… ;-)

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