Weiterdenken

Die Jahresausstellung des Planungsreferates unter dem Motto “Innenstadt weiterdenken” findet noch bis zum 6. März in der Rathausgealerie statt.

platzZu verschiedenen Aspekten der innerstädtischen Planung werden nicht nur Vorstellungen und Entwürfe gezeigt, sondern auch von den Besuchern Ideen gewünscht.

Platz für alle, heißt es zum Beispiel. Platz zum Wohnen, zum arbeiten, zum soielen.

Zum Beispiel die Frage, ob nicht das Volkstheater auch in der frei werdenden Großmarkthalle gut aufgehoben kultur_in_innenstadtwäre. Oder die Frage nach Potenzialen. Das größte Potenzial ist das Wissen und die Erfahrung der Bürger! Diese gilt es, zu fördern. Bürgerbeteiligung ist gefragt!

Sagen auch Sie Ihre Meinung!

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, den 6. März von 11:00h bis 19:00h. Der Eintritt ist frei, auch für Veranstaltungen.

Am 3. März um 19:00h spricht Stadtbaurätin Elisabeth Merk mit Gästen zu den während der Ausstellung erarbeiteten Positionen.  Titel: Neue Wege für die Innenstadt

 

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Zukunft Viehhof zukünftig im Arbeitskreis

Alle Aktivitäten des BA sollen zukünftig in einem Arbeitkreis gebündelt werden. Dieser wird sich in unregelmäßiger Folge zusammenfinden. Die Termine werden Sie hier finden.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Anträge zum Volkstheater im BA

In seiner nächsten Plenumssitzung am Dienstag, 27. 1. im Zunfthaus, liegen dem BA bereits zwei Anträge vor, die sich mit der Fortsetzung der Bügerbeteiligung und den städtebaulichen Aspekten beschäftigen.

Da vorher die Bürger das Wort haben, könnten noch weitere Aspekte zur Sprache kommen. Wenn Ihnen noch etwas wichtig ist: Kommen Sie zur Sitzung!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Das Sandmännchen vom Kulturreferat

Der Kulturreferent hat wohl das Sandmännchen beauftragt, eine Antwort auf eine Stadtratsanfrage von FTB (Fraktion Freiheitsrecht, Transparenz, Bürgerbeteiligung) zu verfassen um das wahre Ausmaß des Neubauprojektes zu verschleiern.

Man bezieht sich auf einen Stadtratsbeschluss aus dem Februar, in welchem ein Flächenbedarf von 13.600 m² enthalten sind. So steht’s in der schriftlichen Antwort, aber tatsächlich handelt es sich bei dem im Dezember verabschiedeten Nutzerbedarfsprogramm (NBP) um 16.079 m². Und erst in diesem NBP sind Wohnräume enthalten, die für Gastkünstler genutzt werden sollen.

Auf die Frage nach der Auslastung einer zweiten Bühne, dem kleinen Haus mit ca. 250 Plätzen und den damit verbundenen Folgekosten folgt ein Glaubensbekenntnis des Referenten zum Glauben des Intendanten, dass sich diese Bühne sehr gut bespielen ließe…
“Die damit verbundenen Folgekosten können erst in einem späteren Betriebskonzept dargestellt werden.”

“Nun liebe Kinder gebt fein acht…” denn hier wird Unsinn gemacht.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Frohe Weihnachten

allen Unterstützern von Dreimühlenviertel redet mit.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Volkstheater-Domino: Reiter fällt um

In der Vollversammlung des Stadtrates wurde ohne die Stimmen der Fraktion “Freiheitsrechte, Transparenz, Bürgerbeteiligung” FTB und mit der Stimme des Oberbürgermeisters einem Änderungsantrag der CSU zugestimmt, nur noch das Viehhofgelände als neuen Standort für das Volkstheater weiter zu verfolgen.
Ausgerechnet der OB, auf dessen Einschreiten hin der Großmarkt eingehender untersucht werden sollte…

Er wird im BR zitiert mit “Ich hoffe… Ich glaube… Ich hoffe…”. Ich persönlich  glaube, er hofft, dass der Glaube an die Hoffnung bleibt.

Und die CSU, die dieses Manöver ausgedacht hat: Da spricht Herr Quaas auf Facebook von einem “sportlichen Zeitplan”.

In der SPD- Pressemitteilung sagt Herr Stadtrat Rupp, dass die Stadt bereit ist, “viel Geld zu investieren, um die Zukunft des Theaters zu sichern.”

Frage: Wieviel Geld ist eigentlich “viel Geld”? Konkret: Was soll das Ganze kosten?

Fakt ist, dass der Stadtrat über Mittel im 3-stelligen Millionenbereich entschieden hat, ohne die Kosten zu kennen!

Man habe sich im Aufsichtsrat über Monate mit dem Thema Standort beschäftigt, sagte Frau Sabathil in der VV.
Und mit dem Thema Nutzerbedarfsprogramm und damit verbunden mit den Kosten? Soweit ist man wohl in Monaten nicht gekommen!
Aber vielleicht steht ja schon die Farbe der Sitzbezüge fest. Wer weiss.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Volkstheater nun doch im Großmarkt?

Zumindest wird auch der alternative Standort Großmarkthallen nach der Beschlussvorlage für den Stadtrat konkret ins Auge gefaßt.

“Dem Münchner Stadtrat wird empfohlen, auf Grundlage der Machbarkeitsstudie die weiteren städtischen Standortplanungen auf die alternativen Standorte „Viehhof im
Schlachthof“ und„Großmarkthallen“ auszurichten und das vorläufige Nutzerbedarfs-programm der MVT zu genehmigen.” lautet der Vorlagentext.

Die Planungen zum Standort Viehhofgelände sollen weiter vertieft werden, um ein Vorbescheidsverfahren vorzubereiten.
Gleichzeitig soll eine “Funktions- und Machbarkeitsstudie” beauftragt werden. Genauer gesagt wird das Kulturreferat beauftragt, diese Studie zu beauftragen. Klingt irgendwie halbherzig…
Soll doch gleichzeitig ein Konzept ausgearbeitet werden, “unter welchen Voraussetzungen eine Realisierung des Neubaus und die Aufnahme des Spielbetriebs des Volkstheaters bis 2020 am Standort Viehhof zu erreichen ist”.

Natürlich soll auch das, sehr großzügig ausgelegte Nutzerbedarfsprogramm (NBP) mit über 16.000 m² Geschoßfläche genehmigt werden. Ein Programm, dessen Kosten für das Stadtsäckel garnicht beziffert sind!
Denn immernoch sind die ursprünglichen Anlagen auf dem alten Stand (13.200 m²). Somit soll der Stadtrat “ins Blaue” über ein 100-Millionen-Projekt entscheiden! Wie er das der Öffentlichkeit erklären will, beibt ein interessanter Punkt.

Die Auffassung der Profis aus dem Planungsreferat (“…Insgesamt wäre jedoch … der Standort Markthallen dem Standort vorzuziehen”) sollte stärkere Berücksichtigung finden, finde ich. Das da Referat jedoch eine Entscheidung für den Viehhof “hin nimmt”, bestehen doch gewisse Zweifel am Egagement des Referates, das München eine Perspektive geben will. Oder soll? Oder was?

Da noch immer der Vorlagentext in der Tagesordnung fehlt (übrigens der einzige unvollständige TOP) und damit der Öffentlichkeit nicht vorliegt, stelle ich den interessierten Bürgern die Unterlagen zur Verfügung (siehe Kasten rechts).
An dieser Stelle herzlichen Dank an die Fraktion Freiheitsrechte, Transparenz, Bürgerbeteiligung und ihren Vorsitzenden Herrn Dr. Mattar für die Unterlagen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Tumblinger 27 & 29: Kein böser Wille, nur Leerstandslistenreduktionsaktion(ismus)

Entwarnung: Kein vorauseilender Gehorsam, keine ersten Opfer des Volkstheaters, “nur” ein Behördenakt: Der Antrag auf Erteilung eines Negativattestes.

Das Ganze ist ein ziemlich komplizierter Sachverhalt und wurde durch den Leiter der Markthallen, Boris Schwartz, deutlich gemacht:

  • In beiden Gebäuden mit insgesamt 6 Einheiten stehen 2 Einheiten leer. Die Sanierung würde einen 6-stelligen Betrag erfordern, die Nutzungsdauer ist durch die Überplanung des Viehhofgeländes eher kurz angelegt und damit wird’s unwirtschaftlich.
  • Das Gelände ist als gemeindlicher Gewerbebedarf eingestuft und somit ist formal keine Wohnnutzung erlaubt.
  • Eine Umnutzung würde einen Bauantrag erfordern, zu welchem auch ein Brandschutzgutachten und eine Statik erforderlich sind, die bei dem Bestand ggfs. weitere Kosten verursachen würden; im schlimmsten Fall würden die Gebäude theoretisch als nicht bewohnbar eingestuft.
  • So hat man sich entschlossen, ein Negativattest zu erlangen, damit eine Wohnnutzung formal nicht möglich ist. Die aktuellen Mieter würden jedoch weiterhin geduldet.

Das Ansinnen wurde vom Unterausschuss einstimmig zurückgewiesen, würde es doch ein fatales Signal für zukünftige Anträge darstellen. Ausserdem wurde formal kein Ersatzwohnraum angeboten. Gleichzeitg wurde ein Appell zum Schutz der Mieter verabschiedet.

Pikant an der Sache: die zeitliche Nähe des Antrags auf Negativattest zur (wieder mal abgesagten) Stadtratsentscheidung zum Standort des Volkstheaters. Da musste man davon ausgehen, dass schon die Voraussetzungen für eine schnelle Erledigung des Themas “Standort Volkstheater” geschaffen werden sollten.

Aber Gottseidank ist es nicht der Fall: Es soll “nur” die monatliche Leerstandsliste für den OB aufgehübscht werden.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Tumblinger 27 & 29: Erste Opfer des Volkstheaters?

Dem BA liegt zur Anhörung ein Antrag auf Erteilung eines Negativattestes vor. Ein sperriges Wort, das im Zusammenhang mit Zweckentfremdungen von Wohnraum steht.

Begründung: Es handelt sich nach dem Flächennutzungsplan um ein Gebiet für den gemeindlichen Gewerbebedarf, in welchem (formal) kein Wohnen zulässig ist! Es handelt sich um Betriebswohnungen, die dem Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung standen und stehen. Damit sei formal die Voraussetzung für ein Negativattest gegeben. Sagen die Referate.

Der BA will versuchen, die Mieter zu schützen Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert

Sinnlose Verzögerung oder konstruktive Auseinandersetzung?

Es kommt Bewegung in die Standortdiskussion zum Volkstheater auf dem Viehhof:
“Zu groß und am falschen Platz” schreibt die SZ am Samstag und bezieht sich auf Äußerungen von Stadtratsmitgliedern, die sich mehr oder weniger konstruktiv mit dem Thema befassen.

Ganz zu recht. Schließlich geht es um viel Geld (ca. 100 Millionen), um eine angemessene Spielstätte und darum, eine Kultur der Bürgerbeteiligung zu stärken.

Lesen Sie hier die offenen Mails an den Oberbürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden der Grünen – zugleich Aufsichtsrat des Volkstheaters.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentare deaktiviert