…unsere Forderungen

Durch Ihr Engagement konnten wir auf der Bürgerversammlung am 19.05.11
die Unterschiftenlisten mit über 1380 Unterstützern

an die Bürgermeisterin, Frau Strobl übergeben. Wir erhielten das Versprechen, dass Ihre und unsere Bedenken an den Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin weitergeleitet werden. Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement und unterstützen Sie damit uns in den kommenden Gesprächen mit dem Investor und der Stadt.
Für ein lebens- und liebenswertes Viertel.

 

“Das Rodenstock-Gelände verträglich gestalten!”
ist, kurz gesagt, unsere Forderung.

 

Wir haben erhebliche Bedenken, denn es wird massive Eingriffe in das Erscheinungsbild unseres Viertels geben. 

Deshalb sind wir für:17501207

 

 

 

  • Eine sensible Neubebauung des Rodenstockgeländes, die Rücksicht auf die Baudenkmäler des Dreimühlenviertels nimmt.

  • Eine an die Nachbargebäude angepasste Bauhöhe der neuen Gebäude.

  • Eine öffentliche Durchwegung entlang des freigelegten Westermühlbaches als eingetragene Dienstbarkeit. [auf Dauer.]

  • Den Erhalt des bestehenden Alleencharakters der Auenstraße und eine Weiterführung der Baumbepflanzung.

  • Umfangreiche Lärmminderungsmaßnahmen an der Isartal- und Ehrengutstraße.

 

und wollen

 

  • KEIN 8-STÖCKIGES ECKGEBÄUDE am Roecklplatz.

 

 

 

 

 

Fragen und Bemerkungen, die wir bisher schon gehört haben, fassen wir hier mit unseren Antworten zusammen. Unsere “FAQ”:

 

Das Rodenstockgebäude ist ja auch nicht wirklich schön!

 

 

 

 

 

Stimmt. Vielleicht bis auf das Eckgebäude mit dem Türmchen und dem Erker, an das man sich gewöhnt hat und das sich so wunderbar in das Bild des Roecklplatzes einfügt.

 

Die Rodenstockgebäude sind ja zum Teil auch ziemlich hoch.

Stimmt. Die Neubebauung setzt aber noch ein ganzes Stockwerk drauf (bis zu 8 Geschosse am Roecklplatz) und steht direkt an der Isartal-, Ehrengut-, Wittelsbacher- und Auenstraße. Es wird nicht mal einen schmalen Grünstreifen und keine Bäume geben wie jetzt in der Ehrengut- und Auenstraße.

 

Die Roecklhäuser sind doch auch 8-stöckig!

Stimmt. Sie sind aber nicht direkt an die Straße gebaut, sondern fast 20 Meter vom Gehweg entfernt. Hinter der historischen Mauer und dem baumbestandenen Grünstreifen wirken sie nicht so klobig.

 

Bis jetzt konnte man am Bach ja auch nicht entlang gehen.

Stimmt. Der Bach wird von der Baywobau in ein künstliches Bett gelegt und künstlich designt. Er bleibt aber im Eigentum der Stadt und wird auch von ihr – das heisst, den Steuerzahlern – gepflegt und unterhalten.

 

Wieviele Häuser sind denn eigentlich denkmalgeschützt?

In der Isartalstraße zwischen Ehrengut- und Dreimühlenstraße ist fast jedes Gebäude denkmalgeschützt. Im Bereich Isartal-, Dreimühlen- und Ehrengutstraße sowie am Roecklplatz sind es über 50.

 

Wieso sollen Lärmmaßnahmen ergriffen werden? Es ist doch gar nicht so laut!

Der Bereich der Isartalstraße, des Roecklplatzes sowie der Ehrengut, Wittelsbacher- und Auenstraße ist ein sogenanntes Untersuchungsgebiet im Lärmminderungsplan der Stadt. Die Lautstärke liegt teilweise bei 75 – 80 Dezibel. Die Stadt muß Maßnahmen zur Lärmreduzierung ergreifen. Gebäudehöhe und -abstand zur Straße haben maßgeblichen Einfluss auf den Lärmpegel.

 

Welcher Alleencharakter ist gemeint? Die Bäume stehen doch an der Isar?

Wenn Sie die Auenstraße zum Roecklplatz hin gehen, werden Sie sehen, was wir meinen: Die wenigen Bäume und ein schmaler Grünstreifen vor den Gebäuden bringen schon diesen Alleencharakter. Zukünftig haben Sie auf diesem Weg über 20 Meter Beton über sich!

 

Wieso sind sie gegen die Bebauung?

Sind wir garnicht. Uns geht es um die Verträglichkeit mit dem Charakter des Viertels.

 

Lasst die doch bauen, wir merken hier nichts davon.

Auch wenn Sie den Neubau nicht direkt vor Ihrer Nase haben, werden Sie die Auswirkungen spüren:

Wir befürchten eine deutliche Erhöhung der Mieten

und eine Zunahme des Autoverkehrs zu den Tiefgaragen. 300 Wohneinheiten des „gehobenen Segments“ bringen sicher eine entsprechende Anzahl von Fahrzeugen – ebenfalls im „gehobenen Segment“.

 

Es gab doch einen Wettbewerb, bei dem auch Vertreter der Stadt in der Jury waren.

Stimmt. Wir finden allerdings, dass der gewählte Maßstab des Modells (1:500) zu einer Beurteilung des Baukörpers nicht sonderlich geeignet war. Mit dieser Ansicht stehen wir auch nicht allein da. Selbst Bauträger und Architekt sagen, dass da 2 Millimeter eine Menge ausmachen…