…Hintergründiges

 

Durch Ihr Engagement konnten wir auf der Bürgerversammlung am 19.05.11
die Unterschiftenlisten mit über 1380 Unterstützern

an die Bürgermeisterin, Frau Strobl übergeben. Wir erhielten das Versprechen, dass Ihre und unsere Bedenken an den Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin weitergeleitet werden. Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement und unterstützen Sie damit uns in den kommenden Gesprächen mit dem Investor und der Stadt.
Für ein lebens- und liebenswertes Viertel.

 .. dies und das, aber nicht Irgendwas sondern Interessantes, nicht nur zum Rodenstock Umbau, sondern auch zu Bauen und Wohnen in München, einigen der drängendsten Themen für die Stadt.

Die Ausstellung
“Ansichtssache?”
Interview mit
Frau Prof. Dr. (I) Merk
Lärmminderung
in München
Denkmalschutz
in München
Vogelschutz im
Dreimühlenviertel

 Ansichtssache?

Bis zum 24. Februar fand die Ausstellung “München: Ansichtssache?” in der Rathausgalerie im Innenhof des Rathauses statt.  Aus der begleitenden Broschüre hier einige Auszüge:

Zum Thema Wettbewerbe und Workshops lesen wir: “Nachdem Stadtrat und Bezirksausschuss im Preisgericht vertreten sind, bleiben die Entscheidungen auch für den Stadtteil transparent.”
Aber doch nur, wenn Projekte korrekt dargestellt werden, mit maßstabgerechten Modellen z.B. .

Zum Thema des § 34 BauGB, der sagt, dass sich “ein Bauvorhaben in den Rahmen der näheren Umgebung ‘einfügen’.” muss heisst es: “Qualität gewinnt das Bauvorhaben im Dialog mit der gebauten Stadt, in der es künftig mitspielen will. §34 BauGB ist kein starrer Maßstab. Was sich einfügt und was nicht, darüber kann man trefflich streiten und darüber muss man auch streiten.”
Genau!

Wenig später wird über eine hochinteressante Vorschrift gesprochen:
“Art. 8 BayBO – Das Verunstaltungsverbot Verunstaltungsgebot – das ist ein häufiger Versprecher in der LBK. Kleine Vorschrift, große Wirkung: Ein Bauvorhaben darf selbst nicht verunstaltet wirken und es darf das Orts- und Straßenbild nicht verunstalten.”
Auch hier sind wir d’accord.

 

Interview mit Stadtbaurätin Prof. Dr. (I) Merk (auszugsweise)

In der Broschüre zur Ausstellung “München: Ansichtssache?” wird die Stadtbaurätin interviewt. Einige Auszüge aus diesem Interview:

“Man kann sagen, alle Bürgerinnen und Bürger, die an mich oder an den Oberbürgermeister schreiben oder sich an den Stadtrat wenden, werden von uns ja nicht nur mit einem Briefchen beglückt. Wenn das Anliegen nachvollziehbar ist, setzen wir uns ernsthaft damit auseinander.” zur Mitgestaltung durch die Bürger.

“Es geht aktuell um eine sehr viel stärkere Kleinteiligkeit und Vielfältigkeit der Nutzungen und um Mischtypologien im Wohnungsbau.” zu den Lehren aus Neuperlach.

“Der hohe Verwertungsdruck erschwert natürlich den behutsamen Umgang mit dem Bestand.” zum Denkmalschutz.

“Daher ist Gestaltung keine Geschmacksfrage, sondern in erster Linie eine Frage der Qualität und dann des jeweiligen Ortes. Denn ein und dieselbe Sache kann in einem Kontext richtig gut sein und in einem anderen Kontext leider voll daneben.” und weiter “Wir müssen uns die Zeit nehmen, darüber wirklich zu dikutieren.” zu Meinungen und Geschmäckern und Entscheidern.

“München 2040 wird eine grüne Metropole sein. … 2040 ist die Stadt grüner und ökologischer geworden.” zu ihrer Vision.

Ihre Vita finden sie hier.

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Lärmsituation im Viertel

Die Landeshauptstadt München hat einen Lärmminderungsplan aufgelegt, in welchem es 24 ausgewählte Untersuchungsgebiete mit “höchster Lärmbetroffenheit” (Zitat Herr Kemmather auf einem Bürgerforum “Lärm”) gibt. Es sind “die 24 schlimmsten Gebiete” (Zitat Herr Patsch auf derselben Veranstaltung).

Für Manchen überraschend: Die Isartalstraße und im weiteren Verlauf auch Ehrengut- Auen- und Wittelsbacherstraße bis zum Baldeplatz sind eines der Untersuchungs-gebiete! 

Auf Druck einer EU-Direktive muss sich der Steuerzahler um die Minderung des Lärms kümmern! Der Neubau wird durch seine Höhe und die Lage direkt an der Straße keinen Beitrag zur Lärmminderung leisten. Zumindest befürchten wir das.

Mittlerweile liegt das Protokoll des Bürgerforums (pdf, ca. 2 MB) vor. Kontakt zum Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) zum Lärmaktionsplan per mail.

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Denkmalschutz

Das Bayerische Landesamt für Denkmalschutz beschreibt in seiner Homepage ausführlich alle Aspekte des Denkmalschutzes.
Zitat:”Der Erlaubnis bedarf auch, wer in der Nähe von Baudenkmälern Anlagen errichten, verändern oder beseitigen möchte, wenn sich dies auf Bestand oder Erscheinungsbild eines der Baudenkmäler auswirken kann. Auch hier kann die Erlaubnis versagt werden, soweit das Vorhaben zu einer Beeinträchtigung des Wesens, des überlieferten Erscheinungsbilds oder der künstlerischen Wirkung eines Baudenkmals führen würde.”
Lesen Sie hier die entsprechende Seite.

Wenn Sie sich über Gebäude in Ihrem Umfeld informieren wollen, zeigt der BayernViewer-denkmal eine Übersichtskarte.

 

 

Vogelschutz

 

 

Durch einen Forumsbeitrag und eine Nachfrage beim Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) wurden wir auf die Problematik der Brutplätze für Gebäudebrüter im Viertel aufmerksam: Nicht nur der Neubaukomplex des Rodenstockareals, sondern insbesondere die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen und Dachgeschossausbauten an den Altbauten können für den Verlust von Brutplätzen beispielsweise der Mauersegler sorgen. Nur wenn die Brutplätze bekannt sind, kann der  LBV rechtzeitig eingeschaltet werden und so für Alternativen sorgen. Bitte melden Sie Brutplätze an den LBV und helfen Sie mit, diese geschützten Arten im Viertel zu halten.