Rodenstock-Umbau

Aktuelle Berichte Der Kommentar
[04. 05. 12]
Jetzt sind Sie dran: Am Montag, den 7. 5. ist die
Perspektive München vor Ort Als letzte von drei Veranstaltungen haben Sie, die Bürger des 2. Stadtbezirks die Möglichkeit, sich direkt zu beteiligen.

 7. Mai 2012, 18.30 – 21.00 Uhr
Stadtbereichsveranstaltung München West/ Südwest
Mittelschule an der Guardinistraße, Guardinistraße 60
81375 München (U-Bahnhof Haderner Stern U6)

Dort können Sie zu den Leitlinien

offene und attraktive Ausstrahlung
solidarische und engagierte Stadtgesellschaft
qualitätsvolle und charakteristische Stadträume
weitsichtige und kooperative Steuerung

Ihre Ideen und Beiträge einfließen lassen.

Leider ist Hardern nicht der nächste Weg und wenn es Ihnen nicht ausgeht, beteiligen Sie sich bitte unter
http://muenchen-mitdenken.de/beste-ideen

Hier finden sich bereits etliche interessante Ideen von “Tempo 30 im ganzen Münchner Stadtgebiet” bis “Festhaltemöglichkeit in den neuen U-Bahn-Wagen” über “Roecklplatz/Rodenstockgelände – schöner ALTBAU wird abgerissen” .

Eine große Bandbreite also. Wir sehen uns am Montag in Hadern?
[wg]


[26. 04. 12]
Online-Dialog zur Perspektive München läuft erfolgreich an
Das entnehmen wir dem Newsletter Nr. 4, den Sie hier im Wortlaut lesen:

Liebe Münchnerinnen und Münchner, liebe Interessierte!

Seit einer Woche läuft der Online-Dialog “München Mitdenken”.  Wir freuen
uns sehr  über den erfolgreichen Start von http://muenchen-mitdenken.de:
Bisher wurde die Seite von über 7.000 Personen besucht, 500 Ideen und
Kommentare veröffentlicht und 1.500 mal bewertet. An der parallel
stattfindenden Online-Umfrage nahmen bereits 520 Bürgerinnen und Bürger teil.

Viel diskutiert sind in der ersten Woche die Themen Verkehr, Umwelt, Wohnen und Stadtgestaltung. Die Ideen reichen von 100.000 Bäumen für München, der Umwidmung von Gewerberaum zu Wohnraum über die attraktiven Gestaltung und Belebung öffentlicher Plätze bis hin zu einer “Speakers Corner” im Englischen Garten.

Am besten verschaffen Sie sich selbst einen Überblick unter:
http://muenchen-mitdenken.de/diskussion

Schauen Sie sich die zehn bestbewerteten Ideen an, deren Ideengeber
Stadtbaurätin Elisabeth Merk zu einem persönlichen Gespräch einlädt:
http://muenchen-mitdenken.de/beste-ideen

Kommen Sie zu den Stadtbereichsveranstaltungen:
http://muenchen-mitdenken.de/ablauf#anchor-5607

Lassen Sie sich inspirieren und geben Sie bis zum 11. Mai 2012 Ihre eigenen Ideen ein! Mit Ihren Kommentaren und Bewertungen können Sie bestehende Ideen verfeinern, präzisieren oder hinterfragen.

Am Online-Dialog teilnehmen können alle Interessierten, die Münchens
Zukunft mitgestalten wollen. In diesem Sinne freuen wir uns, Sie bald auf
www.muenchen-mitdenken.de begrüssen zu dürfen!

Freundliche Grüsse vom Team Perspektive München,
Daniela Riedel (Moderation)


Ein Beteiligungsangebot der Landeshauptstadt München zur Fortschreibung der
Stadtentwicklungskonzeption “Perspektive München”
www.muenchen-mitdenken.de

moderation@muenchen-mitdenken.de
Folgen Sie uns auf Twitter: @perspektive_muc

 


[23. 03. 12]
Auftaktveranstaltung Perspektive München
Die nachfolgende Mail wurde heute, neun Tage nach der Veranstaltung,  an die Abonnenten des Newsletters versendet. Die Anführungszeichen zum ehrlichen Dialog sind Bestandteil des Originals.

——– AUFTAKT DES BÜRGERDIALOGS: OBERBÜRGERMEISTER CHRISTIAN UDE WÜNSCHT SICH EINEN „EHRLICHEN DIALOG“
————————–

Liebe Münchnerinnen und Münchner, liebe Interessierte!

Am 13. März 2012 startete Oberbürgermeister Christian Ude den Bürgerdialog zur Fortschreibung der „Perspektive München“ im Literaturhaus. Mit prominenten Podiumsgästen und etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern entspann sich eine spannende Diskussion über die „Perspektive München“ und die Handlungsspielräume, die die Stadt München nutzen kann.
Oberbürgermeister Ude wünscht sich einen “ehrlichen Dialog” – über alle
Themen, die die Bürgerinnen und Bürger aus München und Umgebung
beschäftigen.
Im Nachklang können Sie sich nun die Zusammenfassung durchlesen und die Rede von Oberbürgermeister Ude ansehen:
http://muenchen-mitdenken.de/ablauf/auftaktveranstaltung

Auch im Internet sind viele Münchnerinnen und Münchner zu Besuch. Dabei dominiert die Zahl DREI: Über 13.000 Zugriffe auf die Seite und knapp 3.000 Besucherinnen und Besucher. Knapp 300 Münchnerinnen und Münchner füllten bislang die Umfrage aus.

Aktuelle Umfrageergebnisse:
http://muenchen-mitdenken.de/node/5609/webform/results

Registrieren Sie sich, um ab 16. April 2012 Ihre eigenen Ideen zu
veröffentlichen: http://muenchen-mitdenken.de/user/register

Machen Sie den Bürgerdialog bekannt und empfehlen Sie ihn gerne an Freunde, Kolleginnen und Kollegen und Stadtinteressierte weiter!

Freundliche Grüße vom Team „Perspektive München“,

Daniela Riedel

München Mitdenken:
Ein Beteiligungsangebot der Landeshauptstadt München zur  Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzeption „Perspektive
München”.

www.muenchen-mitdenken.de

mailto: moderation@muenchen-mitdenken.de

Folgen Sie uns auf Twitter: @perspektive_muc


[wg]


[11. 03. 12]
Perspektive München

Nein, das ist kein Wettbewerb für Visualisierungsagenturen; sorry Baywobau.

Es geht vielmehr um die Zukunft unserer Stadt.

“Wie soll München in zehn, zwanzig oder gar dreißig Jahren aussehen? Wie können wir heute, aber auch in Zukunft gut leben, wohnen und arbeiten? Welchen Einfluss haben wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen auf das Leben in München?
Die Stadtentwicklungskonzeption PERSPEKTIVE MÜNCHEN setzt genau an diesen Fragen an. Sie zeigt Perspektiven für die wirtschaftliche, soziale, räumliche und regionale Entwicklung der Stadt.

 

Auftaktveranstaltung „Boomtown München – Frisst der Erfolg seine Kinder?“
Vortrag von Oberbürgermeister Christian Ude mit anschließender Podiumsdiskussion mit Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk und den Gästen Prof. Dr. Ingrid Breckner, Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Prof. Dr. Dr. Franz Radermacher

Dienstag, 13. März 2012, 18.30 – 21.00 Uhr
Literaturhaus, Salvatorplatz 1, 80333 München

Online informieren und mitreden vom 13. März – 11. Mai 2012
www.muenchen-mitdenken.de

Das schaut nach mehr Bürgerbeteiligung aus – nehmen Sie also teil und sprechen Sie mit!

[wg]


[02. 03. 12]
Am Faschingsdienstag kamen die Motorsägen

 

 

 

 

 


[30. 01. 12]
Gespräch mit dem Verantwortlichen bei der Lokalbaukommission

Heute fand ein Gespräch mit Vertretern unserer Initiative bei Herrn Wenzel in der Lokalbaukommission statt. Dort holten wir Informationen zu einigen offenen Themen ein. Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Geländehöhe und Bestandshöhen. Der Bauträger hat im Rahmen der Planung ein Vermessungsbüro damit beauftragt, die Werte im Detail zu ermitteln. Die LBK hat die Werte stichprobenartig mit ihren eigenen Unterlagen gegengeprüft und keine Widersprüche festgestellt. Einige Details wurden uns auf Nachfrage erklärt. Es ergab sich bei uns der Eindruck, dass hier klare Verhältnisse vorliegen, die zu akzeptieren sind.
  • Abstandsflächen Isartalstraße. Neu für uns war die Tatsache, dass entlang der Isartalstraße die Regelungen für Abstandsflächen nicht anzuwenden sind, weil es eine historische sog. „rote Baulinie“ in Verbindung mit einem einfachen Bebauungsplan gibt, auf der auch der Neubau errichtet wird. Damit gilt die Regel, dass so hoch gebaut werden darf, wie es mit der Umgebung verträglich ist. Um die Einhaltung dieser Regel zu gewährleisten, wurde bei der Planung fiktiv die Abstandsflächen betrachtet und deren Einhaltung sichergestellt. Damit ist die Höhenentwicklung in der Isartalstraße in Ordnung. An der Front des Kopfbaus Roecklplatz wird von der roten Baulinie abgewichen und es gelten die Regeln für Abstandsflächen. Die Abstandsfläche wird in der Platzmitte geringfügig überschritten. Die Abweichung wird von der LBK genehmigt, da niemand beeinträchtigt wird.
  • Abstandsflächen (Auenstraße). An der nordöstlichen Ecke des Geländes wird ebenfalls eine Abweichung bei der Abstandsfläche genehmigt. Es wurden 3 Gründe genannt, die die LBK zur Genehmigung veranlasst. Die LBK ist sich sicher, in einem möglichen Gerichtsverfahren zu obsiegen.
  • Lärm und Verkehr. Für die Tiefgaragenzufahrt wurde ein Lärmgutachten erstellt. Der zu erwartende Lärm ist hinzunehmen. Für die Zufahrt Auenstraße wurde innerhalb der LBK die entsprechende Stelle mit der Überprüfung der Verkehrssituation beauftragt. Von dort wurde das Konzept nicht beanstandet.
  • Spielplatz an der Nordwestseite. Das Grundstück gehört (auch zukünftig) der Stadt. Die Planung des Spielplatzes erfolgt durch den Bauträger. Die Bewirtschaftung des Spielplatzes wird durch die Stadt erfolgen.
  • Bäume an der Nordgrenze. Aus städtischer Sicht können die Bäume nicht erhalten werden, da ein Verfüllen der alten Tiefgaragenwand nicht möglich ist.

Die Wiedergabe der Punkte erfolgte aus dem Gedächtnis und ohne die Punkte im Einzelnen zu kommentieren.

[C.M.]


[13. 01. 12]
Gespräch mit den Planern von Baywobau abgesagt

Nach der Unterausschusssitzung am 10.10.2011 blieben einige Fragen bezüglich der Planung offen. Seitdem suchen wir das Gespräch mit den Planern der Baywobau, um offene Punkte und Widersprüche in den uns vorliegenden Plänen zu klären. Die Baywobau stellte für ein Gespräch zwei Vorbedingungen: Einerseits sollten einzelne, von der Baywobau nicht als Gesprächspartner akzeptierte Mitglieder unserer Initiative vom Gespräch ausgeschlossen werden, andererseits wurde von uns gefordert, im Vorfeld eine Liste mit unseren Fragen einzureichen. Beide Bedingungen erfüllten wir, um die Gesprächsbasis nicht zu gefährden. Es wurde ein Termin festgelegt, der heute stattfinden sollte.

Vorgestern sagte die Baywobau diesen Termin telefonisch ab. Wir bedauern dies sehr. Kurz zusammengefasst wurde die Absage damit begründet, dass sich unsere Fragen hauptsächlich mit Punkten befassen, die Gegenstand behördlicher Prüfungen sind. Insbesondere zu den Themen Abstandsflächen (in der Folge Bauhöhen) und Naturschutz wolle man daher keine Antworten geben. Die Informationen lägen bei den Behörden und seien Gegenstand der Prüfung dort. Es wurde dennoch angeboten, uns bei Bedarf telefonisch oder auch im persönlichen Gespräch allgemeine Informationen zum Planungsfortschritt und zur Detailgestaltung zu geben. Im Übrigen bedauert die Baywobau das Auftreten auf unserer Website, die aus ihrer Sicht unrichtige Aussagen enthalte und von Misstrauen geprägt sei.

Über die weiten Schritte informieren wir an dieser Stelle.

[C.M.]


[10. 11. 11]
Bürgerversammlung am 17. 11. um 19:00 h…

…im Gewerkschaftshaus in der Schwanthalerstraße (in Höhe der Paul-Heyse-Str).
Alle Informationen finden Sie auf den Seiten der Landeshauptstadt.

[wg]


[03. 11. 11]
Nach Einsicht der Pläne…

…in der Unterausschusssitzung am 10.10.11 sind wir der Meinung, dass in den Plänen in einigen Punkten, die im Wesentlichen die Bauhöhen betreffen, Fehler enthalten sind, die geltendes Recht verletzen.

Wir suchen derzeit das Gespräch mit den Planern, um gemeinsam
aufzuklären, ob es sich lediglich um Missverständnisse handelt oder um tatsächliche Fehler, die korrigiert werden müssen.

Wir werden über dieses Gespräch in Kürze an dieser Stelle berichten.[c.m.]


[13. 10. 11]
Stellungnahme des Unterausschusses vom 10. 10.

Der Unterausschuss Planen und Bauen hat eineinhalb Stunden mit den interessierten Bürgern die neuen Pläne diskutiert und eine Stellungnahme zum Bauprojekt formuliert.
Kurz zusammengefasst:

Fassaden an der Isartalstraße: Hübsch.

Baumschutz: Ein großes Thema, denn es steht zu befürchten, dass Bäume auf dem Nachbargrundstück Auenstraße 100-104 der Betonorgie zum Opfer fallen. Auch gegen die Fällung von schönen alten schattenspendenden Bäumen an der Isartal- und Dreimühlenstraße im Zusammenhang mit der Bachverlegung wurde votiert.

Tiefgaragen: Entlüftung und Zufahrt sind so auszuführen, dass spielende Kinder nicht beeinträchtigt werden und kein Verkehrschaos bei der Zufahrt von der Auenstraße ausbricht.

Durcwegung: Ergänzung der Treppen durch Rampen.

Spielflächen: Öffentlich oder nicht?

Naturschutz: Gibt es Ersatzbrutstätten für die Mauersegler?

Abstandsflächen: An diesem Punkt kam die Diskussion ein wenig zu kurz. Die Prüfung der Abstandsflächen ist nicht mehr Gegenstand der Prüfung durch die LBK; hier ist die Eigenverantwortung des Bauherrn gefragt. Und die Aufmerksamkeit der Nachbarn, die in jedem Fall Planeinsicht in der LBK nehmen sollten.

Einen zusammenfassenden Bericht zur Sitzung hat Konstantin Kaip in der Süddeutschen Zeitung vom 12. 10. 2011 unter dem Titel “Alte Bäume sollen bleiben” geschrieben.[w.g]


[30. 09. 11]
Neue Rodenstockpläne im Unterausschuss am 10. 10.! Bitte kommen!
In die BA-Geschäftsstelle im Tal 13 im 5. Stock um 19:00 Uhr!

Der geänderte Sitzungsort (diesmal nicht im Rumpler) wurde im Plenum des BA am Dienstag beschlossen, damit die Pläne besser präsentiert werden können und sich der BA ein genaues Bild von den Veränderungen machen kann. Und wir als interessierte Bürger natürlich auch!
Kleiner Wermutstropfen: Es gibt keine Bewirtung.

In derselben Plenumssitzung kam auch ein Punkte zur Sprache, der mit “Straßenverlaufsänderung” umschrieben war. Eigentlich ist es eine Straßenumbenennung des Stückes Ehrengutstraße zwischen Roecklplatz und der Auen-/Wittelsbacherstraße. Einen Vorteil können wir nur für die Baywobauer erkennen, den ein Mittelständler (ACT Music) finanzieren muss?

Achso: Wenn wir schon dabei sind, machen wir doch noch den Baywobaubunker am Eck zum Roecklplatz 1?

Holzauge sei wachsam! Die Beratungen zu diesem Thema finden voraussichtlich im Unterausschuss KVR-Angelegenheiten am Mittwoch statt.[w.g]


[30. 09. 11]
Der Klenzesteg kommt!

Das ist das wichtigste Ergebnis der Einwohnerversammlung vom Mittwoch. Gegen einige Kontrastimmen sprach sich die große Mehrheit der Anwesenden für einen kombinierten Übergang für Fußgänger und Radfahrer aus! Baubeginn wird für  2014 angepeilt nachdem nun der Weg frei ist für einen offenen Planungswettbewerb. Die Sicherheitsproblematik beim Überqueren der Wittelsbacher- und Klenzestraße haben die entsprechenden Referate im Auge und werden bei der Gelegenheit auch hier überplanen.[w.g]


[22. 09. 11]
Protokoll einer Provokation; Das Ergebnis der Unterausschusssitzung 

Mit einigem zeitlichen Abstand, in dem sich die erste große Aufregung gelegt hat, wollen wir hier die ca. 1 1/2-stündige Diskussion und Auseinandersetzung mit über 50 (in Worten: fünfzig!) Einzelplänen des  Bauprojektes quasi protokollieren:

Einstimmig fragt und befindet der Unterausschuss, ob der Investor von den zugesagten Rücksprüngen abgerückt ist, somit also die Vereinbarungen mit unserer Initiative und insbesondere mit der Landeshauptstadt missachtet? Haben die Visualisierungen noch ihre Gültigkeit oder sind es nur weitere belanglose bunte Bildchen?
Ausdrücklich begrüßt wird die Gestaltung der Fassaden zur Isartalstraße hin. Die Gebäude an der Isartalstraße wirken durch einen geringen Höhenversatz und die Gestaltung der Fassaden nun eher wie Einzelgebäude.

Man merkt schon, dass die Baywobau viel mehr mit Beton zu tun hat, als mit natürlichen Materialien. Gesunde, lebendige und wirklich eindrucksvolle Bäume als Schattenspender im Bereich des Spielplatzes bei der Isartal-/Dreimühlenstraße sollen gefällt werden. Dann kommt der Bagger und die Baustellenfahrzeuge und dann gibt’s ein paar Stangerl als Ersatzpflanzung?
Der UA meint, dass es auch anders gehen muß: Plädiert wird für den Erhalt dieser Bäume.

Auf dem Nachbargrundstück in der Auenstraße 100-104, werden einige Bäume als “gefährdet” bezeichnet. Nach dem Motto “Gell, wir haben’s aber vorher gesagt” will man sich die Absolution erteilen lassen. Davor aber stehen die aufmerksamen Anwohner und auch der UA. Auf Anfrage eines Nachbarn soll eine Dokumentation während der Bauarbeiten erfolgen.
Unbedingt ist auf einen Wurzelschutz der gefährdeten Bäume zu achten.

Grotesk wird’s, wenn neben ca. 20 kleineren und damit “nicht- schützenswerten” Bäumen auch 29 schützenswerte Bäume gefällt werden müssen (ja, leider müssen sie) aber nur 28 Bäume als Ersatz gepflanzt werden können. Weil nicht genug Platz ist auf dem Gelände!??![????; der Setzer]

Die Tiefgarage erfüllt wohl nicht die Stellplatzpflicht. Ist wohl nicht genügend Platz auf dem Gelände? Die Rampenausführung, die Zufahrt von der Auenstraße und die Entlüftung sind ebenfalls noch zu überarbeiten.

Weitere offene Fragen:

Ist der Kinderspielplatz öffentlich zugänglich?
Liegt ein Nachweis für Ersatzbrutplätze der Mauersegler vor?
Gibt es ein Müllentsorgungskonzept?

Es wird vermutlich noch einige Gelegenheiten geben, das Objekt äusserst kritisch zu begleiten![w.g]


[09. 09. 11]
Termine: Offene Geschäfte, offene Denkmäler, offene Karten

Heute findet die Kultur-Shoppingnacht statt mit vielen Veranstaltungen und Öffnungszeiten der Geschäfte bis Mitternacht. Am Sonntag bietet der Tag des offenen Denkmals ungewohnte Einsichten und am

Montag, den 12.09. um 19:00h in der Unterausschusssitzung im Rumpler ist der Tag der offenen Karten.

Hier werden erstmals die konkreten Pläne offengelegt. Es wird sich erweisen, ob die Animationen und Visualisierungen und sonstigen bunten Bilder, die wir bisher gesehen haben, auch tatsächlich dem entsprechen, was die Baywobau plant. Und ob diese Vorstellungen mit den baurechtlichen Vorgaben in Einklang zu bringen sind…

Begleiten auch Sie bei dieser Gelegenheit das Objekt kritisch! Kommen Sie und schauen Sie![w.g]


[02. 09. 11]
Wichtiger Verunstaltungshinweis: Die Pläne sind da!

Die Pläne zum Bauantrag liegen nunmehr vor und werden in öffentlicher Sitzung des Unterausschusses Planen und Bauen des BA 2 behandelt.

Termin: Montag, der 12. 09. um 19:00 h im Nebenraum der Gaststätte Rumpler, Baumstraße 21 (beim Spielplatz  Am Glockenbach)

Die beste Gelegenheit, das Objekt kritisch zu begleiten![w.g]


[20. 08. 11]
Veranstaltungshinweise

Heute, am Samstag, findet das Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße statt; ein Klassiker unter den Straßenfesten. Heuer werden 25 Jahre Sub gefeiert. Nichts für Leute mit Platzangst, denn es werden wieder 10.000 Beuscher erwartet.
In den letzten Zügen liegt das Viehhof Kino Open Air, das noch bis einschließlich Mittwoch sein Programm zeigen wird.
In den letzten Zügen liegen hoffentlich auch die intensiven Bemühungen der Baywobau, die Visualisierungen der weiteren Ansichten des Rodenstock Gartens fertig zu stellen. Hoffentlich bald hier zu sehen… [wenn schon nicht auf den Seiten der Baywobau]

Sie werden’s kaum glauben, aber wir begleiten das Objekt auch weiterhin kritisch.[w.g]


[03. 08. 11 / 13. 08. 11 ]
Neues aus der Visualisierungsagentur

Man kann fast von einer Weltpremiere sprechen: Die Finalisierung der Visualisierung ist abgeschlossen und so dürfen wir Ihnen hier, mit freundlicher Genehmigung der Baywobau und wohlwollender Zustimmung der Landeshauptstadt die aktuellsten Bilder – zunächst zu den Themen Kopfbau und Isartalstraße – präsentieren.

Die Ansicht des so genannten Kopfbaus in der Sicht vom Roecklplatz aus. Das oberste Geschoss ist leicht zurückgesetzt. Im Eckpunktepapier liest sich das so: “Die seitlich flankierenden Bauteile sind um ein Geschoss reduziert, die Attika ist zurück gestaffelt,…”


[Grafik am 13. 08. ersetzt; Änderungen: Unsauberkeiten am Obergeschoss beseitigt, Anonymisierung Kfz]

Die Ansicht aus der Isartalstraße zur Ehrengutstraße bzw. zum Roecklplatz. “Das Gegenüber von Alt und Neu erscheint in der Isartalstraße auf diese Weise verträglich machbar zu sein. “[aus dem Eckpunktepapier]

Beide Visualisierungen sehen Sie auch in der Bildergalerie unter dem Menüpunkt ..das Objekt .

Da die Visualisierungen zum Teil sehr aufwändig sind, wird es noch etwas dauern, bis wir von der Baywobau auch die weiteren Ansichten der Girlande und der Auenstraße, sowie des Eckgebäudes Isartalstraße / Dreimühlenstraße erhalten werden und Ihnen dann hier präsentieren können.

Sie können sich’s denken: Wir werden das Projekt auch weiterhin begleiten.[w.g]


[02. 08. 11]
Neues vom Runden Tisch: Die Quadratur des Kreises…

…wurde nicht ganz erreicht, aber das ursprüngliche Protokoll vom Juni hat durch Änderungen auf  Wunsch des Planungsreferates und der Baywobau eine Aufwertung erfahren. Ein neuer Projektstand von etwa Mitte Juli und die Zustimmung aller Beteiligten lassen nunmehr eine Einstufung als Eckpunktepapier zu. Hier der nunmehr abgestimmte Wortlaut des Eckpapiers im Originaltext:

“Kurzprotokoll
Runder Tisch zum Thema „Rodenstock Neubebauung“
am 7. Juni 2011

Der von der Bürgerinitative angeregte Runde Tisch fand am 7. Juni 2011 im Hause der Baywobau statt. Teilnehmer waren:
Vom Bauträger:
Herr Albert Hofmann, Vorstand der Baywobau
Herr Hans-Peter Holzner, Projektleiter
Herr Duda, Ortner&Ortner
Von der Bürgerinitiative www.3muehlenviertel.de
Frau Silvia Haas
Herr Wolfgang Garella
Herr Prof. Christoph Maurer
Von der Stadt:
Frau Susanne Ritter, Leiterin Stadtplanung
Herr Paul Bickelbacher, Vertreter des Bezirksausschusses 2 und Mitglied im Stadtrat
Herr Wolfrum, Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksausschusses 2

Es wurden folgende Themen eingekreist, für die gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde:
Fassadengestaltung der nach außen zeigenden Fassaden des Gebäudekomplexes
Gestaltung und Höhenprofil Eckgebäude Roecklplatz
Begehbarkeit des Bachufers
Zweite Parketage in der geplanten Tiefgarage

Folgendes konnte erreicht werden:
Die Fassaden des Gebäudekomplexes, die zur Isartalstraße zeigen werden so gestaltet, dass eindeutig etwa 6-8 ineinander übergehende Einzelgebäude deutlich wahrnehmbar sind. Es wird neben den separat gestalteten Eckgebäuden entlang der Isartalstraße zwei verschiedene, sich abwechselnde Haustypen geben.  Die Häuser bilden zwar eine Gebäudefront, grenzen sich jedoch durch verschiedene architektonische Mittel voneinander ab:
Die Firstlinie variiert bei den Einzelgebäuden und unterstreicht damit die  Parzellenstruktur,
Fallrohre trennen die Gebäude optisch voneinander ab,
die Farbgestaltung ist für jede Fassade anders, wobei die Farben aus Farbenfamilien stammen, wie sie im Viertel anzutreffen sind.
weitere architektonische Mittel sorgen für die Wahrnehmbarkeit als Einzelgebäude: akzentuierte Hauseingänge verschiedene Linienführungen, verschiedene Fenstergestaltung, verschiedene Gestaltung der Sockel, verschiedene Putzstrukturen, differenziert gestaltete Vorsprünge an der Fassade über/unter den Fenstern und Balkonen.
Es wird in verschiedene Haustypen geben, z.B. Bossenhaus, Faschenhaus, Eckgebäude
Hr. Hofmann erklärte sich bereit zur Baumbepflanzung  in der Isartalstraße mit ca. 7 Bäumen beizzutragen.
Girlande / Auenstraße: Die Initiative geht davon aus, dass auch dort die Fassaden ähnlich sensibel gestaltet werden, wie in der Isartalstraße.
Insgesamt wertet die Initiative diese Maßnahmen als vollen Erfolg. Das Gegenüber von Alt und Neu erscheint in der Isartalstraße auf diese Weise verträglich machbar zu sein.
Bildmaterial wird in der Initiative in Kürze zur Verfügung gestellt.
Das Eckgebäude am Roecklplatz wurde zwischenzeitlich von allen Beteiligten in der überarbeiteten Variante 2 vom 18.07.2011 akzeptiert und begrüßt. Es ist gegenüber dem Wettbewerbsergebnis vom 21.07.2010 deutlich zurückgenommen und setzt dennoch  städtebaulich eine Akzentuierung am Platz. Die seitlich flankierenden Bauteile sind um ein Geschoss reduziert, die Attika ist zurück gestaffelt, das oberste Geschoss springt allseits um 20cm zurück. Die Fassade wird durch unterschiedliche Putzstrukturen gegliedert: der 2-geschossige Sockelbereich sieht eine Natursteinbeplankung vor, das 2. bis 4 OG erhält eine strukturell und farblich abgesetzte Putzart, und ab dem 5.OG wird Glattputz verwendet. Dies mindert den Blockcharakter des Eckgebäudes, erhält jedoch dessen vom Bauträger und der Stadt gewünschtes markantes Profil.
Die Initiative sieht sich in ihrem Bemühen bestätigt. Das Eckgebäude ist nun deutlich entschärft. Bildmaterial wird in der Initiative in Kürze zur Verfügung gestellt.

Beim Thema „Begehbarkeit des Bachufers“ wurde keine neue Lösung gefunden. Herr Hofmann weist darauf hin, dass er sich persönlich dafür einsetzen wird, dass das Bachufer zukünftig öffentlich begehbar bleibt. Seiner Meinung nach wird es hier auch keine Probleme geben. Die Vertreter der Stadt und die Initiative sehen an diesem Punkt keine weitere Möglichkeit, Sicherheiten zu erhalten, die die Begehbarkeit des Bachufers juristisch langfristig gewährleisten.
Das Thema „zweite, öffentlich zugängliche Tiefgaragenebene“ wurde diskutiert. Eine zweite Ebene würde in das Grundwasser hineingebaut. Dies wäre ökologisch bedenklich, weil in die existierende Grundwasserströmung eingegriffen werden würde. Um den Auftrieb des Baukörpers zu verhindern muss ein sehr schweres Betonfundament  gebaut werden. Die Kosten für einen Stellplatz in der zweiten Ebene würden grob geschätzt 50.000€ betragen. Dies kann aus heutiger Sicht durch Verkauf oder Vermietung nicht erwirtschaftet werden. Die Stadt sieht keine Möglichkeit zu einer Förderung, die einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen würde. Nach derzeitiger Planung stehen für 285 Wohnungen und  7 Gewerbeeinheiten insgesamt 331 Stellplätze zur Verfügung.
Die Initiative muss zur Kenntnis nehmen, dass eine zweite Tiefgaragenebene wirtschaftlich nicht darstellbar ist.

Sonstiges:
In der Auenstraße sind neben der Kindertagesstätte ca. 6 Läden geplant, die an Einzelhandel und Gastronomie (Tagescafé) verpachtet werden. Dadurch sollen Lebendigkeit und Kontakt zum Viertel entstehen.
Der Beginn des Abrisses ist geplant im Frühjahr 2012, Baufertigstellung Ende 2014.

Für das Protokoll

C. Maurer”

Auf die Visualisierungen des aktuellen Projektstandes warten wir weiter. Das scheint nicht ganz so einfach zu sein.

Begleiten wir also einfach das Projekt weiter… [c.m.]


[22. 07. 11]
Carpe diem…

..bis zur Fertigstellung der versprochenen Visualisierungen.

Vielleicht kennen Sie das: Man wartet und wartet, und das Leben geht weiter. Und manchmal an einem selbst fast vorbei.

So ist es leider auch uns gegangen und so wir haben es versäumt, auf die beliebten Hofflohmärkte am 16. hinzuweisen. War wieder einmal ein echtes Highlight im Viertel…
Und am Samstag geht’s weiter mit dem Gärtnerplatzfest ab 12:00h.
Und mit der Fahrzeugsegnung in St. Maximilian am Sonntag auf der Wittelsbacherstraße.

Die Zeit bis zu den versprochenen Visualisierungen hat auch der Investor genutzt: Die Baywobau lässt uns durch den Projektleiter, Herrn Holzner, für ihren Chef, Herrn Hofmann, per Mail am 20.07. Folgendes zum Protokoll des Runden Tisches mitteilen:

“Klarstellung zum Protokoll des runden Tisches im Internet
902 Auenstraße

Sehr geehrter Herr Prof. Maurer,

in dem Telefonat zwischen Ihnen und Herrn Albert Hofmann vor Veröffentlichung des Protokolls auf der Homepage der Inititaive wurde folgendes gesprochen:

1.     Die von Herrn Hofmann angeregten Änderungswünsche würden nicht übernommen werden, da es sich um ein Protokoll der Initiative handeln würde und der Inhalt dem entsprechen würde, wie Sie das Gespräch verstanden haben.
2.   Herr Hofmann hat auf seine Änderungswünsche schließlich verzichtet, nachdem Sie ihm mitgeteilt haben, dass Sie sich noch mit Frau Ritter (Stadtplanung) bzgl. Inhalt des Protokolls abstimmen würden.

Wie wir gestern von der Stadtplanung erfahren haben, wurden auch die Änderungswünsche von Frau Ritter im Protokoll nicht berücksichtigt.

Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass wir dem Protokoll nicht vorbehaltlos zugestimmt haben und sehr wohl Änderungswünsche seitens der Baywobau bestanden haben und somit zukünftig keinerlei Ansprüche aus diesem Protokoll abgeleitet werden können.

Die Darstellung auf der Homepage der Initiative ist somit irreführend für den Leser, weil sie den Eindruck erweckt, dass die Baywobau keine Änderungswünsche für das Protokoll hatte, was nicht der Realität entsprach.

Wir bitten um Kenntnisnahme und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Baywobau Baubetreuung GmbH

i. V. Hans-Peter Holzner

Leiter Projektentwicklung Gewerbe

Baywobau Baubetreuung GmbH…”

Sie sehen also: Man kann die Zeit auf vielfältige Art und Weise nutzen. Tun Sie’s auch. Sinnvoll, wenn’s geht.
Wir werden das Projekt weiterhin begleiten.[w.g]


[05. 07. 11]
Das Protokoll des runden Tisches ist nun verfügbar

Wie bereits angekündigt – und durch die Ferientage verzögert – steht Ihnen nun hier das Protokoll des Treffens am runden Tisch zur Verfügung.
Es handelt sich nicht um eine einseitige Darstellung, sondern sowohl die Stadt, vertreten durch Frau Ritter, als auch der Investor Baywobau, vertreten durch Herrn Hofmann, haben dieses Protokoll abgesegnet.

Wenngleich sich schon manches in eine für uns akzeptable Richtung entwickelt hat, gilt:
Wir werden das Projekt weiterhin sehr aufmerksam begleiten.[w.g]


[20. 06. 11]
Ein Gespräch am runden Tisch mit der Stadt und der Baywobau hat stattgefunden

Unsere Vertreter haben sich, zusammen mit Vertretern von Bezirksausschuss und Stadt (Planungsreferat), von der Baywobau und dem Architekturbüro über die Fortschreibung der Planung informieren lassen.

In aller Kürze lässt sich sagen, dass an manchen Kritikpunkten mit einen recht ansprechenden Ergebnis gearbeitet wurde. Insbesondere die Fassadengestaltung in der Isartalstraße und die Ecksituation am Roecklplatz sind hier zu erwähnen. Hier möchten wir die Firma Baywobau für ihre Initiative die Fassade positiv, sensibel und freundlich zu gestalten noch besonders loben.
Zu hoffen ist, dass auch die Fassade zur Auenstraße mit gleicher Sensibilität angegangen wird.

Die Begehbarkeit des Bachufers zeigt noch keine so positive Entwicklung; Die Stadt hätte ein Wegerecht entlang des Baches fordern müssen. Die Initiative wird bemüht sein, eine befriedigendere Lösung zu finden.

Bei der zweiten Ebene der Tiefgarage wird die Initiative Fördermittel und Möglichkeiten der Stadt überprüfen.

___
Leider hat die Ferienzeit Auswirkungen gehabt auf die Überlassung von Bildmaterial der Baywobau, das wir Ihnen gern präsentiert hätten. Sobald es vorliegt, werden wir es hier zur Verfügung stellen. Ebenso das offizielle Protokoll des runden Tisches.

Wir haben erfahren, dass in der weiteren Fortschreibung derartiger Projekte immer mehr oder weniger große Veränderungen stattfinden. Aus unserer Sicht ist erfreulich, dass diese Veränderungen sich schon in einigen Punkten an unsere Vorstellungen annähern: So haben wir wenigstens alle in dieselbe Richtung gearbeitet…

Wir werden das Projekt auch weiterhin aufmerksam begleiten.[w.g]


[24. 05. 11]
Unsere Pressemitteilung zur Bürgerversammlung

Schon bei der letzten Bürgerversammlung im Herbst 2010 wurden bereits mehrere Anträge in Bezug auf die Neubebauung des Rodenstockgeländes gestellt.

In der Bürgerversammlung am 19. Mai 2011 trat die Bürgerinitiative Dreimühlenviertel erneut an die Stadt heran, stellte Anträge und forderte die Stadt auf, die mit der Neubebauung verbundenen Chancen erfolgreich zu nutzen. So soll neben Baumpflanzungen in der Isartal- und in der Auenstraße auch die Barrierefreiheit des öffentlich zugänglichen Bachufers auf dem neu bebauten Rodenstockgelände sichergestellt werden. Ein wichtiges Anliegen ist auch die Überprüfung der verschärften Parkplatzsituation, die sich durch die geänderte Nutzung des Viertels mit den gut 600 neuen Bewohnern ergibt. Zentraler Punkt der Initiative ist immer noch die Gestaltung der Fassaden des neuen Baukomplexes. Hierzu wurde der Antrag an die Stadt gestellt, einen Fassadenwettbewerb zu initiieren.

Ausserdem wurden über 1380 Unterschriften, davon 238 Online-Petitionsunterschriften an die 2. Bürgermeisterin Christine Strobl übergeben. Unser Appell: „Nehmen Sie die Verantwortlichkeit der Stadt Ihren Bürgern gegenüber wahr, die sie bei der Gestaltung eines so mächtigen neuen Baukörpers in einem gewachsenen Viertel hat.“

 

Durch Ihr Engagement konnten wir auf der Bürgerversammlung am 19.05.11 die
Unterschiftenlisten mit über 1380 Unterstützern

an die Bürgermeisterin, Frau Strobl übergeben.

Wir erhielten das Versprechen, dass Ihre und unsere Bedenken an den Oberbürgermeister und die Stadtbaurätin weitergeleitet werden. Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement und unterstützen Sie damit uns in den kommenden Gesprächen mit dem Investor und der Stadt.

Für ein lebens- und liebenswertes Viertel. [w.g]


[12. 05. 11]
Bürgerversammlung am 19. Mai um 19:00 h im Zunfthaus

Die Bürger des Viertels sind wieder aufgerufen, Ihre Kritik, Wünsche, Meinungen und Anregungen zu äussern. Ein Schwerpunktthema wird voraussichtlich das Bauvorhaben Rodenstockgelände sein, so steht es in der Einladung zur Bürgerversammlung der Stadt München, die Sie hier anschauen können.

Von den Anwesenden Vertretern der Stadt wird bei ener Anfrage unmittelbar vor Ort Stellung genommen. Sie können Auch einen Bürgerversammlungsantrag stellen, der in den entsprechenden Gremien der Stadt zu behandeln ist und dem Stadtrat vorgelegt wird.

Kommen Sie also zahlreich und bringen Sie bitte Ihren Personalausweis mit.

Zeigen Sie Ihr Engagement für unser liebenswertes Viertel![w.g]


 

[21. 04. 11]
Die Beiträge aus unserer Veranstaltung als .mp3 verfügbar

Die Diskussion bei unserer Informationsveranstaltung am 14. 04. im Zunfthaus war rege und kontrovers, aber auch sachlich und informativ. […soweit man das für unsere Initiative sagen darf; “Der Setzer”]

Highlight für viele Anwesende waren – neben der Präsentation von unserem Veretreter, Herrn Professor Maurer – die Beiträge von Herrn Pfarrer Schiessler von St. Maximilian, der in eindrucksvollen Bildern und Worten die Meinung der Bürger vertrat. […wohltuend an diesem Abend; “Der Setzer”]

Die .mp3-Files finden Sie unter dem Menüpunkt ..die Diskussion.

Für diesen hochwertigen Mitschnitt der Veranstaltung bedanken wir uns bei Thommy Klemt von ProSound.[w.g]


[18. 04. 11]
Das Resumee unserer Informations- und Diskussionsveranstaltung

Die Veranstaltung war, trotz der überproportionalen Redezeit für die Baywobau aus unserer Sicht ein Erfolg:

– unser Anliegen kam an bei Bürgern, Stadt und Bauträger
– die Mehrheit der Anwesenden fühlte sich durch uns vertreten
– wir konnten allen verständlich machen, worum es uns geht
– man nimmt uns ernst
– Baywobau deutet Gesprächsbereitschaft an

Dennoch bleiben bisher unbefriedigende Punkte:

– die Stadt zeigt sich dickfellig
– Baywobau tröstet mit Allgemeinplätzen, ohne konkrete Zusagen zu machen
– die “Fakten” (z.B. Höhenangaben) zu den Plänen scheinen zu einem gewissen Maß variabel zu sein.

Unser Anliegen wurde von Herrn Professor Maurer vorgetragen und hervorragend vertreten.

Aus den Gesprächen mit Bürgern im Anschluss an die Veranstaltung wissen wir, dass insbesondere die Beiträge von Herrn Pfarrer Schießler gut ankamen: Mit treffenden Beispielen und einfachen Worten sprach er vielen Bürgern aus dem Herzen.

In der Presse wurde z.B. von der Süddeutschen Zeitung über unsere Veranstaltung berichtet.

Für die hervorragende Veranstaltungstechnik nochmal unser Dank an Thommy Klemt von ProSound.[w.g]


Thalkirchner Straße 76, großer Saal. Organisiert vom Münchner Forum werden die Bürger die Gelegenheit haben, über das Projekt zu diskutieren.

Moderiert von Frau Brigitte Gans vom Münchner Forum werden sich der Diskussion stellen:

Paul Bickelbacher (Stadtrat, Bezirksausschuss 2)
Professor Christoph Maurer , der unsere Initiative vertritt
Roland Duda (Ortner & Ortner Baukunst)
Albert Hofmann (Vorstand Baywobau Immobilien AG)
Rainer Schießler (Pfarrer von St. Maximilian)
Andreas Uhmann (Referat für Stadtplanung u. Bauordnung)

Kommen Sie zahlreich und bringen Sie auch interessierte Nachbarn mit zu dieser Diskussionsveranstaltung. Für die Veranstaltungstechnik bedanken wir uns bei unserem Sponsor Thommy Klemt von ProSound.

Den Veranstaltungsflyer zum Ausdrucken und/oder Weiterverteilen finden Sie hier. (pdf ca. 200kb)

 

Kommen Sie und diskutieren Sie mit! Hier hat der Bürger das Wort![w.g]


[29. 03. 11]
Die Informationsveranstaltung der Baywobau
fand am 22. 03. im Zunfthaus statt. Neben dem Vorsitzenden der Wettbewerbsjury sprachen auch Herr Ortner, der Architekt, sowie natürlich Herr Hofmann (Baywobau) ausführlich über das mittlerweile überarbeitete Projekt, das nun den Namen “Rodenstock Garten wohnen am wasser” trägt. Der gesamte Komplex zeigt sich nun zum Roecklplatz hin etwas verschlankt, aber immer noch fast 25 Meter hoch; die Auenstraße wurde erstmalig in ihrer gesamten Ausdehnung auf einer Schautafel dargestellt und die Isartalstraße wird mit einigen hervortretenden Balkonen aufgelockert…
Schaumaterial wurde präsentiert in Form von Ansichtszeichnungen von allen Seiten des Komplexes sowie als Umgebungsmodell im städteplanerischen Maßstab von 1:500; leider recht klein. Eine Montage des Objektes in ein Luftbild von der Umgebung komplettierte das Informationsmaterial, das nach mehrfachen Beteuerungen von Herrn Hofmann “absolut maßstabsgetreu dargestellt” wurde.

Eine teilweise recht hitzige Dikussion beendete die Veranstaltung. Und natürlich ging es um Gebäudehöhen, Abstandsflächen und die Kluft zwischen archtektonischem Anspruch und den Forderungen der Bürger. Ein anwesender Bürger empfand es als zynisch, wie mit den Bedenken der Bürger umgegangen wurde. Der Exkurs von Herrn Ortner in die Londoner Szeneviertel wirkte etwas deplatziert und die feinen Unterschiede in der Definition von “Block”, wie Herr Ortner den Eckbau am Roecklplatz bezeichnete, und “Klotz”, wie es ein Bürger beschrieb, erschließen sich auch nicht jedermann.

Sebastian Krass reduzierte die Bedenken der Bürger in seinem Artikel in der SZ vom 24. 03. leider auf das “Nimby”-Phänomen (engl. Abkürzung für “not in my backyard” – “nicht vor meiner Haustüre” ist eine recht passende Übersetzung). Bekanntermaßen sind wir aber ausdrücklich für eine Wohnbebauung des Areals. Es geht um’s “wie”.

Wir ziehen das Fazit, dass ein erster Schritt zur Verbesserung der Planung unternommen wurde und freuen uns über die Aussagen von Herrn Ortner und Herrn Hofmann, man sperre sich nicht gegen Alles (Hofmann) bzw. man sperre sich gegen garnichts (Ortner).

An diesen Äußerungen werden wir sie bei einem direkten Gespräch in den nächsten Tagen und bei den weiteren Planungen messen.[w.g]


[18. 03. 11]
“Demonstranten in gediegenem Tuch”

In der Süddeutschen Zeitung vom 12:/13. 03. 2011 finden wir eine ganze Themenseite, die sich mit der neuen Wut der Bürger beschäftigt. Von der dritten Startbahn über die zweite Stammstrecke und andere Projekte wird berichtet, die den Protest der Bürger hervorrufen. Auch die geplante Bebauung des Rodenstock-Geländes wird thematisiert.

Der Kultur- und Politiksoziologe Prof. Nassehi von der LMU wird interviewt und äussert sich zum Rodenstockprojekt. Wir haben auf dieses Interview reagieren müssen und an das Forum der Süddeutschen Zeitung folgenden Leserbrief gemailt:

LAMENTIEREN IM LODEN ODER DOCH BERECHTIGTE BEDENKEN?

Grundsätzlich ist ein Protest, der aus einem gemeinsamen Anliegen von
unterschiedlichsten Gruppen oder Milieus artikuliert wird, doch etwas sehr Positives: Gelebte Demokratie schaut genauso aus.
Die von Herrn Professor Nassehi angesprochene eingebaute Langsamkeit der Institutionen zur genauen Klärung von Sachverhalten kommt beim Bürger leider häufig genug als Arbeitsüberlastung der Bürokratie an. Viele Vorgänge und Vorschriften sind für den Bürger nicht transparent genug und sollen es vielleicht auch gar nicht sein?
In Bezug auf die Neubebauung des Rodenstockgeländes, für dessen verträgliche Gestaltung wir (www.3muehlenviertel.de) uns einsetzen, müssen wir zu Professor Nassehis Interview Stellung nehmen:

Es wird behauptet, dass wir gegen einen Bebauungsplan protestieren.

GENAU DAS GEGENTEIL IST DER FALL. Es hat keinen Bebauungsplan gegeben in dessen Verlauf eine Bürgerbeteiligung zwingend vorgesehen ist. Es wurde entschieden, einen konkurrierenden Wettbewerb zu veranstalten. Über die Gründe hierfür lässt sich nur spekulieren. Im Spannungsfeld der Weltmarke Rodenstock, von 400 Arbeitsplätzen, die in München verbleiben und von 300 (?) Wohnungen, die im hochpreisigen Segment geschaffen werden sollen, bleibt genügend Raum für Fragen.
So ist also unser Erinnerungsvermögen keineswegs getrübt, denn es hat eben kein langwieriges Verfahren über Jahre hinweg gegeben. Vielmehr haben wir einen über die Jahre vor Ort gewonnenen Einblick in das Viertel, das für uns zur Heimat geworden ist.

Wir sind für das Projekt und fordern lediglich die veträgliche Gestaltung. Wir wollen vermeiden, dass es zu einem “Rodenstock 21″ kommt.

GENAU DESHALB FORDERN WIR DIE BÜRGERBETEILIGUNG EIN. Noch rechtzeitig, mit fundierten Bedenken und konstruktiven Beiträgen.
Außerdem sollte es heute auch bei den Politikern angekommen sein, dass für so große Bebauungen die Anwohner, die mit diesen Gebäuden anschließend leben müssen, ein Gehör finden sollten.

Und wir laden auch Herrn Professor Nassehi ein, mit uns in den Dialog zu
treten (www.3muehlenviertel.de)

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Unterstützer von www.3muehlenviertel.de

Wolfgang Garella[w.g]


[09. 03. 11]
Informationsabend für interessierte Anwohner

In der Süddeutschen Zeitung vom 09. 03. 2011 wird berichtet, dass der Investor Baywobau eine Informationsveranstaltung noch im März plant. Per Hauswurfsendung will man auf diese Veranstaltung hinweisen. Wir werden an dieser Stelle die wichtigsten Eckdaten bekanntgeben. [Update 15. 03. 11] Lesen Sie hier die Einladung der Baywobau für den 22. 03. 11 um 19:30 h im Zunfthaus, Thalkirchner Straße.
Die Einladung als pdf (ca. 385 kb) zum Ausdrucken. [w.g]


[23. 02. 11]
Bezirksausschuss will Vermittlerrolle übernehmen

In seiner Plenumssitzung am 22. 02. 2011 hat der Bezirksausschuss 2 (Ludwigsvorstadt / Isarvorstadt) mit Mehrheit beschlossen, in einer seiner nächsten Sitzungen des Unterausschusses “Planen und Bauen” die Beteiligten (Stadt, Baywobau und 3mühlenviertel redet mit) an einem runden Tisch zusammenzubringen.
Wir werden an dieser Stelle berichten. [w.g]


Das Treffen aktiver Bürger

am Donnerstag, 10. 02. 2011, war ein großer Erfolg. Wir konnten ca. 40 Gäste begrüßen und können nach diesem Abend eines sagen: Das Engagement ist groß und die Ideen und Aspekte zur Rodenstockbebauung vielfältig. Um in einen Dialog einzutreten wird angestrebt, eine Einwohnerversammlung durchzuführen. Über Termin und Ort werden wir Sie hier informieren.
Die SZ berichtete über dieses Treffen.[w.g]


Das größte Aufregerthema

im Viertel ist zur Zeit der geplante Umbau des Rodenstock-Geländes von einer Industriefläche in ein neues Wohnquartier durch die Baywobau. Es sollen 300 Wohnungen “im gehobenen Segment” entstehen.

Wir sehen die Pläne etwas anders als der Investor. Unsere Befürchtungen, den vorausgegangenen Wettbewerb und Stimmen zum Neubau wollen wir Ihnen näher bringen und sie bitten unsere Forderungen mit Ihrem Namen zu unterstützen. Für ein weiterhin liebens- und lebenswertes Viertel.

 

Artikel aus Hallo München

[a.g.]

 “Das ist Scheisse!”
Dieser Aussage eines der Baywobau-Verantwortlichen vor Ort  möchte ich nichts hinzufügen.

Ausser vielleicht, dass man über manche Details des Projektes und das Verhalten von Bauträger und Stadt ins Pofallerisieren kommen könnte…

[Kommentar von Wolfgang Garella]


Abergläubisch – aberwitzig

Vielleicht hätte man es schon ahnen können: Freitag der dreizehnte! Kein guter Tag. Das sagten sich wohl die Baywobauer und die Baukünstler, zumal man Antworten hätte lieferrn müssen. Antworten auf kritische Fragen.

Aberwitzig wird die Absage vor dem Hintergrund der Vorwürfe von Herrn Duda, wir hätten uns nicht mit den Plänen beschäftigt (den Text finden Sie im Forum). Genau aus der Beschäftigung mit den Plänen heraus sind ja diese Fragen aufgetaucht!

Man könnte den Eindruck bekommen, die Räumlichkeiten der geplanten Kita waren ursprünglich als Konferenzraum vorgesehen…

[Kommentar von Wolfgang Garella]


[14. 10. 11]
Von Baukünstlern und Mathe-Genies

Schon fast nobelpreiswürdig, was die Baukünstler von Ortner und Ortner da abliefern: Durch einfaches Abwinkeln eines Höhenmaßes um 90 Grad reduziert sich dieses!
Schade, dass die diesjährigen Nobelpreise schon vergeben sind! Vielleicht wird’s ja was im nächsten Jahr? Wir schlagen als Kategorie vor: “Experimentelle Geometrie“!

Im Ernst: Im Zusammenhang mit den Abstandsflächen, die nach unserer Meinung in der Unterausschusssitzung etwas zu kurz kamen, haben wir die folgende Situation entdeckt.
Aus einer sogenannten Traufhöhe von 15,93 Metern wird durch Projektion in die Waggerechte 15  Meter 84! Schaut doch gleich besser aus, oder? Niedlich.

Und grundfalsch ist es noch dazu! Denn es gilt, die Wandhöhe zu berücksichtigen, nicht die Traufhöhe.

Alles das scheint exemplarisch zu sein für den Umgang der Architekten und Bauherren mit Zahlen und Maßen in ihren Plänen! Und es sollte allen Beteiligten und insbesondere den Nachbarn in der Isartalstraße Grund genug sein, mal gaaaanz genau hinzuschauen.

Also: Augen offen halten!

[Kommentar von Wolfgang Garella]


[12. 09. 11, 20:55h]
Liveticker von der Unterausschuss-sitzung: Baywobau hält Zusagen nicht ein! [keine wirkliche Überraschung; der Setzer]

In der zur Zeit noch andauernden  Sitzung des Unterausschusses Planen und Bauen ist die Überraschung bei vielen der Anwesenden groß. Trotz Zusage wird der Rücksprung des obersten Geschosses am Kopfgebäude Roecklplatz nicht nur nicht dargestellt, nach Aussage des Vorsitzenden ist er schlicht nicht vorhanden! [Ein” herzliches Dankeschön” an Herrn Holzner und Kollegen und Konsorten und der Ausdruck des Bedauerns, dass die mit Frau Ritter ausgehandelten Eckpunkte der Landeshauptstadt so offensichtlich missachtet werden!; der Setzer]

Mehr als nur ein Grund mehr, das Objekt künftig äusserst kritisch zu begleiten!

[Kommentar von Wolfgang Garella]